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Herzinsuffizienz (Herzschwäche)

Herzinsuffizienz

Herzinsuffizienz ist definiert als das Unvermögen des Herzens, Blut in einer dem Bedarf der Organe angepassten Menge zu transportieren. Dies kann entweder an fehlender Muskelkraft (systolische Herzinsuffizienz) oder an unzureichender Füllung des Herzens (diastolische Herzinsuffizienz) liegen. In beiden Fällen beklagen die Betroffenen meist eine verminderte körperliche Leistungsfähigkeit, Müdigkeit und Luftnot. Im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung kommt es zu Wassereinlagerungen im Gewebe, die insbesondere an den Unterschenkeln und in der Lunge erkennbar werden. Neben den typischen Zeichen im Röntgenbild der Lunge provozieren diese Wassereinlagerungen weiter zunehmende Luftnot und trockenen Reizhusten, Symptome, die im Liegen besonders ausgeprägt sind.

Zur Linderung der Beschwerden steht bei der Behandlung der Herzinsuffizienz im Krankenhaus zunächst die Rekompensation, die Ausscheidung der übermäßigen Wassereinlagerungen, im Vordergrund. Gleichzeitig wird mittels Ultraschall, Blutuntersuchungen und ggf. einer Herzkatheteruntersuchung die Ursache der Herzschwäche geklärt.  Die Behandlung richtet sich nach der zugrundeliegenden Ursache und kann die Einstellung auf Medikamente, eine Schrittmachertherapie oder auch katheterinterventionelle Verfahren beinhalten.

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