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24.06.2017: Gesundheitstreff im EVK - Das künstliche Kniegelenk

Im Rahmen der Vortragsreihe "Gesundheitstreff im EVK“ bietet das Evangelische Krankenhaus Köln-Weyertal am Samstag, dem 24.6.2017 um 11.00 Uhr einen für alle offenen Vortrag zum Thema "Künstliches Kniegelenk" an.

CA Dr. med. Karl-Ernst Sander

Ltd. Oberarzt Dr. med. Werner Heinrichs

Mehr Beweglichkeit – weniger Schmerzen

Infotag zum Kniegelenkverschleiß und seiner Behandlung am EVK Köln-Weyertal am Samstag, 24. Juni, von 11.00 bis 13.00 Uhr – Neu: EndoProthetikZentrum (EPZ) am EVK Köln-Weyertal und Teilnahme am EndoProthesenRegister Deutschland. Mehr Beweglichkeit – weniger Schmerzen. Was Arthrosepatienten tun können, um wieder mobil zu werden und weniger Schmerzen zu haben, zeigt der nächste Infotag am Evangelischen Krankenhaus Köln-Weyertal auf.

Die Veranstaltung unter dem Titel „Der Kniegelenkverschleiß – von der nicht operativen Behandlung bis zum (patientenindividuellen) künstlichen Kniegelenk“ findet am Samstag, 24. Juni, von 11.00 bis 13.00 Uhr in der Cafeteria des Wohnheims hinter dem Besucherparkplatz statt. Der Eintritt ist frei und es ist keine Anmeldung erforderlich. Das Evangelische Krankenhaus Köln-Weyertal ist als EndoProthetikZentrum (EPZ) unter der Leitung des Chefarztes Dr. med. Karl-Ernst Sander und dem stellvertretenden Leiter Dr. med. Michael Heyl zertifiziert.

Mit diesem Zertifikat ist gewährleistet, dass in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hand-, Fuß- und Wiederherstellungschirurgie die künstlichen Gelenke nach den neuesten wissenschaftlichen Leitlinien und nach vorgegebenen Behandlungspfaden eingebaut werden. Zwei weitere wichtige Voraussetzungen für das Zertifikat: Die operierenden Ärzte müssen ihre besondere Qualifikation nachweisen und alle an der Behandlung des Patienten beteiligten Einrichtungen wie zum Beispiel die Physiotherapie sind von vornherein eingebunden. „Diese Vorgaben dienen dazu, ein sehr hohes Maß an Versorgungsqualität und Patientensicherheit zu gewährleisten“, erklärt Dr. med. Karl-Ernst Sander.

Das Zertifikat gilt als weltweit erstes Zertifizierungssystem in der Endoprothetik und wurde von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädischen Chirurgie (DGOOC) mit weiteren Partnern entwickelt. Wenn der Knorpelverschleiß fortgeschritten ist, sind verschiedene Behandlungsoptionen sinnvoll. Neben nicht operativen (konservativen) Möglichkeiten werden unterschiedliche operative Verfahren, wie arthroskopische Operationen einschließlich Knorpelersatztechniken bis hin zum (unter Umständen patientenindividuellem)
künstlichem Kniegelenk erörtert.

Oberarzt Dr. med. Werner Heinrichs erklärt, wie es zur Kniegelenkarthrose kommt und was man vor einer Operation dagegen tun kann. Mit einfachen praktischen Übungen regt die Leiterin der Physiotherapie Weyertal gGmbH, Marion Feldmann, die Besucherinnen und Besucher des Infotages zum Mitmachen an, denn
„Bewegung hilft immer“.Dr. med. Michael Heyl, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, niedergelassener Arzt und operativer Partner am Evangelischen Krankenhaus Köln-Weyertal, erörtert die Behandlungsmöglichkeiten einschließlich des Knorpelersatzes bei Arthrose im Rahmen der Gelenkspiegelung (Arthroskopie).

In seinem Vortrag wird Dr. med. Karl-Ernst Sander über die verschiedenen Prothesentypen und den Ablauf der Operation am EVK Köln-Weyertal sprechen. Wenn alle anderen Maßnahmen ausgereizt sind, stellt der Einbau eines (ggf. patientenindividuellen, maßgefertigten) künstlichen Kniegelenkes einen guten Behandlungsweg dar. Recht häufig ist nur ein Teil des Knies vom Knorpelverschleiß betroffen, der Einbau einer Teilprothese reicht hier dann völlig aus. Das EVK Köln-Weyertal ist Mitglied im Endoprothesenregister Deutschland (EPRD). Diese deutschlandweite Initiative will eine verlässliche Datengrundlage schaffen, um langfristig die Qualität der eingesetzten Implantate beurteilen zu können, das Ergebnis der medizinischen Behandlung zu sichern und die Zahl der Wechseloperationen zu verringern. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie lange ein einmal eingebautes Implantat hält und funktionstüchtig ist, Fachleute sprechen hier von der „Standzeit“ eines künstlichen Gelenks. „

Weitere Informationen auf der ZSM Website.

Mit unserer Mitgliedschaft beim EPRD möchten wir einen Beitrag leisten, die Qualität der Endoprothetik und damit die Sicherheit der Patienten weiter zu erhöhen“, erklärt Dr. med. Karl-Ernst Sander die Motivation zur Teilnahme. Im Anschluss an die Vorträge des Infotages wartet ein Imbiss auf die Gäste. Hierbei können die Besucher ihre offenen Fragen mit den Referenten klären. Begleitet wird der Infotag von einer kleinen Ausstellung. Prothesenhersteller zeigen ihre Lösungen und auch das Sanitätshaus Rahm ist vertreten.

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