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01.03.2018: Gesundheitstreff im EVK "Wenn´s drückt und zwickt - der Reizdarm"

Wie Betroffene wieder ihre Lebensqualität zurückgewinnen können, zeigt Chefarzt Dr. med. Claus Benz vom Evangelischen Klinikum Köln Weyertal in seinem nächsten Patienten-Vortrag auf. „

Chefarzt Dr. med. Claus Benz

Wenn'’s drückt und zwickt: Der Reizdarm“ lautet der Titel beim Gesundheitstreff im EVK, der am Donnerstag, 1. März, ab 18:00 Uhr, in der Cafeteria des EVK stattfinden wird. „Unsere Behandlung besteht aus mehreren Modulen und führt bei einer Vielzahl der Patienten zu einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden“, so Dr. med. Benz.

Unter einem Reizdarm leiden viele Menschen, rund sieben Prozent der Bevölkerung sind betroffen, mithin gibt es also mehr als fünf Millionen Patienten. Zwar kann es jeden treffen, jedoch haben Frauen deutlich häufiger als Männer mit einem Reizdarm zu tun. Die Anzeichen für einen Reizdarm sind vielfältig. Er äußert sich in Bauchbeschwerden unklarer Herkunft, es drückt und zwickt –und dies zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Stellen. Blähungen gehören zu den Symptomen, genauso wie Unwohlsein, Verstopfung oder Durchfall. Weil der Durchfall mitunter auch schubartig auftritt, kann dies zu einer Einschränkung des sozialen Lebens führen. Wer seinem Darm nicht mehr traut, wagt sich kaum noch aus dem Haus. Es gibt jedoch auch eine gute Nachricht. „Ein Reizdarm ist auf keinen Fall bedrohlich und verkürzt die Lebenserwartung um keinen einzigen Tag“, erklärt Dr. med. Claus Benz.

Er und seine Mitarbeiter in der Inneren Medizin beginnen die Behandlung des Reiz-darms mit einer gründlichen Befunderhebung (Anamnese). Hierbei wird abgeklärt, seit wann die Beschwerden bestehen, wie sie sich äußern und wo sie auftauchen. Nach dem Sprechen folgen das Abtasten des Bauches sowie eine Blutentnahme zur Feststellung der Entzündungswerte und eine Ultraschalluntersuchung.

Zur Diagnose gehört es auch, den Stuhlgang auf Blutspuren zu untersuchen. „Wenn wir Alarm-symptome entdecken wie zum Beispiel erhöhte Entzündungswerte oder okkultes Blut, dann nehmen wir sofort eine apparative Abklärung vor“, erläutert Dr. Benz den genau vorgeschriebenen Ablaufplan. Wenn sich also herausstellt, dass ein Patient Blut im Stuhl aufweist oder etwa viel Gewicht in kurzer Zeit (ohne Diät) verloren hat, dann ist eine Darmspiegelung unumgänglich. Für die apparative Abklärung ist das EVK Weyertal bestens ausgerüstet. „Wir haben alle notwendigen Geräte vor Ort, für die Patienten bedeutet das kurze Wege“, so Dr. Benz.

Zwei Neuerungen am EVK wirken sich hier besonders positiv aus. Zum einen verfügt das Krankenhaus seit kurzem über die neueste Generation an endoskopischen Geräten. Die 23 High-Tech-Apparate sind dünner als ihre Vorgänger und sie liefern bis dahin nicht gekannte brillante Bilder aus den Verdauungsorganen.

Weitere Informationen sind unter evk-gesund zu finden.

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