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Regelschmerzen und unerfüllter Kinderwunsch: jede zehnte Frau hat Endometriose. Schon junge Frauen sind betroffen. Experten informieren über Diagnostik und Therapie.

Informationsveranstaltung zum Thema Endometriose mit erfahrenen Gynäkologen und Kinderwunsch-Experten am 23. September 2015 im KOMED, Media-Park 6, Köln.

Prof. Dr. med. Thomas Römer, Chefarzt Frauenklinik Evangelisches Krankenhaus Köln-Weyertal und Leiter Endometriosezentrum Köln-Weyertal

Wenn Frauen während ihrer monatlichen Regelblutung von heftigen Schmerzen geplagt werden, denken die wenigsten an eine ernsthafte Erkrankung. Doch starke Unterleibsschmerzen sind nicht normal. Sie müssen laut Professor Dr. med. Thomas Römer, Chefarzt der Frauenklinik des Evangelischen Krankenhauses Köln-Weyertal und Leiter Endometriosezentrum Weyertal Stufe 3, „in jedem Fall gynäkologisch abgeklärt werden. Denn in 70-80 Prozent aller Fälle ist eine Endometriose Ursache für Schmerzen bei der Regel, beim Geschlechtsverkehr und auch für ungewollte Kinderlosigkeit.“

Jede zehnte Frau in Deutschland ist betroffen, darunter auch viele junge Frauen: Endometriose setzt oft schon mit der ersten Regelblutung ein. Durchschnittlich dauert es jedoch sechs Jahre, bis die richtige Diagnose gestellt wird. Dabei ist eine frühe Diagnose wichtig, um rechtzeitig eine Therapie einzuleiten und spätere Unfruchtbarkeit zu verhindern. Aufklärung tut not! In Zusammenarbeit mit der Europäischen Endometriose Liga lädt das Endometriosezentrum Köln-Weyertal daher am Mittwoch, 23. September 2015, zu einer Informationsveranstaltung über Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten ein. Die Veranstaltung findet am Vorabend des 11. Endometriosekongresses Deutschsprachiger Länder vom 24.-26. September 2015 in Köln statt. Professor Dr. Römer, der Experte für Endometriose, die  Kinderwunschexpertin Eva Schwahn sowie Melanie Schmitz, Leiterin der Endometriose Selbsthilfe Köln, stehen Besucherinnen für Fragen zur Verfügung. Zudem berichten  betroffene Frauen über ihre Erfahrungen.

Endometriose – schmerzhaft aber behandelbar
Bei der Endometriose handelt es sich um die gutartige Wucherung der Gebärmutterschleimhaut. Herde von „versprengtem“ Gebärmuttergewebe können sich  an unterschiedlichen Stellen im kleinen Becken ansiedeln. Zyklusabhängig baut sich das Gebärmuttergewebe durch die Hormonumstellung auf und ab, es kommt zu Blutungen und starken Schmerzen. Anders als in der Gebärmutter kann das Blut nicht nach außen
abfließen. Die Endometrioseherde werden immer größer und so können sich blutgefüllte Zysten oder Verwachsungen bilden – diese sind dann oft Ursache einer Unfruchtbarkeit.

Endometriose ist behandelbar. Die Wahl der Therapie wird nach einer gründlichen gynäkologischen Untersuchung getroffen. Je nach Ausprägung des Krankheitsbildes und der Lebensumstände der Patientin erfolgt der Einsatz von Medikamenten, teilweise auch kombiniert mit einer Operation.

Endometriosezentrum der Frauenklinik des Ev. Krankenhauses Köln-Weyertal – Vorreiter in der Region Nordrhein
Bereits 2009 haben die Stiftung Endometriose-Forschung, die Europäische Endometriose Liga e.V. und die Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V. nach eingehenden Prüfungen die Frauenklinik des Evangelischen Krankenhauses Köln-Weyertal als Endometriosezentrum der (Höchst-)Stufe 3 anerkannt. Damit bestätigt die Endometriose-Vereinigung der Klinik, dass sie als erste Institution in Köln und in der Region Nordrhein für diese Erkrankung ein umfassendes und nach dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse entsprechendes Angebot an Diagnose- und Therapieverfahren bereithält. Um Endometriose erfolgreich zu behandeln, bietet die Frauenklinik den Patientinnen eine große Bandbreite an ärztlichem Know-how an. Dazu gehören spezielle Untersuchungsmethoden, medikamentöse und minimal-invasive operative Therapien.

Informationsveranstaltung
Wann: 23. September 2015, 19:00 Uhr
Wo: KOMED, Im MediaPark 6, 50670 Köln, Raum 2-3
Referenten:
Prof. Dr. med. Thomas Römer, Chefarzt Frauenklinik Evangelisches Krankenhaus Köln-Weyertal und Leiter Endometriosezentrum Köln-Weyertal Stufe 3
Eva Schwahn, Zentrum für Kinderwunschbehandlung Köln
Melanie Schmitz, Leiterin der Endometriose Selbsthilfe Köln

Eintritt frei – keine Anmeldung erforderlich.

Weitere Informationen bei:
Europäische Endometriose Liga e. V.
Dr. Ursula Leinemann
Habichtweg 7
21244 Buchholz
Telefon: 04102 / 23 71 08
Telefax: 04102 / 66 64 30
Mobil: 0171 / 822 01 86
leinemann(at)endometriose-liga.eu
www.endometriose-liga.eu

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