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Mehr Mobilität – weniger Schmerzen mit einem neuen Gelenk

Infotag „Das künstliche Hüftgelenk“ am EVK Köln Weyertal am Samstag, 9. Juni, von 11.00 bis 13.30 Uhr

Dr. Karl-Ernst Sander

Dr. Werner Heinrichs

Marion Feldmann

(Köln, 30. Mai 2018) Mehr Beweglichkeit – weniger Schmerzen: Wie Arthrosepatienten dies erreichen können, zeigt der nächste Infotag am Evangelischen Klinikum Köln Weyertal auf. Am Samstag, 9. Juni, geht es von 11 bis 13.30 Uhr darum, wie man mit einem neuen künstlichen Gelenk in der Hüfte wieder mobil werden kann. „Wenn der Knorpelverschleiß weit fortgeschritten ist, stellt ein künstliches Gelenk eine sehr gute Behandlungsmöglichkeit dar“, wissen Chefarzt Dr. Karl-Ernst Sander und der leitende Oberarzt Dr. Werner Heinrichs aus der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hand-, Fuß- und Wiederherstellungschirurgie aus langjähriger Erfahrung. Der Eintritt
ist frei, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Der Infotag findet in der Cafeteria im Untergeschoss des Hauptgebäudes statt und endet mit einem kleinen Imbiss für die Besucher.

Zum Auftakt klärt Dr. med. Werner Heinrichs in seinem Vortrag über Ursachen und die Entstehung der Hüftgelenksarthrose auf und wie die konservative Therapie aussieht, also die Behandlung ohne Operation.

Das Evangelische Klinikum Köln Weyertal ist als EndoProthetikZentrum (EPZ) unter der Leitung des Chefarztes Dr. Karl-Ernst Sander und dem stellvertretenden Leiter Dr. Michael Heyl (Praxis Dres. Heyl, Palmert, Majerus; Köln Sülz) zertifiziert. Mit diesem Zertifikat ist gewährleistet,
dass in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Hand-, Fuß- und Wiederherstellungschirurgie die künstlichen Gelenke nach den neuesten wissenschaftlichen Leitlinien und nach vorgegebenen Behandlungspfaden eingebaut werden. Dr. Tobias Palmert stellt während des Infotages die Möglichkeiten und Grenzen der Hüftgelenksarthroskopie in der Behandlung der Hüftgelenksarthrose vor. Die Arthroskopie ist ein minimal-invasives Verfahren, mit dem zum Beispiel freie Gelenkkörper entfernt oder bereits geschädigter Knorpel wieder rekonstruiert werden kann.

Wenn alle anderen Maßnahmen ausgereizt sind, stellt der Einbau eines künstlichen Gelenks einen guten Behandlungsweg dar. In seinem Vortrag beschreibt Dr. Sander die unterschiedlichen Prothesen-Systeme, ihre Vor- und Nachteile und den Ablauf einer Hüftgelenksoperation am EVK Köln Weyertal. „Als zertifiziertes schmerzfreies Krankenhaus sorgen wir dafür,
dass unsere Patienten nach dem Eingriff nur minimale Beschwerden verspüren“, so Dr. Sander.

Bewegung hilft immer: Wie die Krankengymnastik mit einem künstlichen Hüftgelenk aussieht, stellt Marion Feldmann dar, Leiterin der Physiotherapie Weyertal gGmbH. Zum Ende der Veranstaltung haben sich die Gäste einen kleinen Imbiss verdient. Hierbei können die Besucher ihre offenen Fragen mit den Referenten klären. Begleitet wird der Infotag von einer kleinen Ausstellung. Prothesenhersteller zeigen ihre Lösungen und auch das Sanitätshaus Rahm ist vertreten.

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