Organisation
0221 / 479 - 0
Aufnahme

Ihr stationärer Aufenthalt: die Aufnahme

Ihr Hausarzt schreibt Ihnen eine Krankenhauseinweisung oder Sie hatten einen Unfall - kurz: Sie müssen ins Krankenhaus.

Während Sie im Falle des Unfalls rund um die Uhr als Notfall aufgenommen werden, kann Ihre Aufnahme im Falle der Überweisung durch Ihren behandelnden Arzt mit Ihnen geplant werden. Dazu setzen Sie sich am besten direkt mit der für Sie zuständigen Fachabteilung in Verbindung.

Patientenverwaltung
Tel: 0221 / 479 - 2270
Fax: 0221 / 479 - 2269
Email: patientenverwaltung(at)evk-koeln.de

Die Patientenverwaltung ist geöffnet:
Mo. - Do.: 7 - 16 Uhr, Fr.: 7 - 14 Uhr

Außerhalb der Öffnungszeiten wenden Sie sich bitte an die Information in der Eingangshalle.

Darüber hinaus gilt allgemein bei einer geplanten Aufnahme ins Krankenhaus:

  • Bei Ihrer Ankunft melden Sie sich bitte in der Patientenverwaltung an
  • Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis, Ihre Krankenkassenkarte, die Einweisung und - soweit vorhanden - Vorbefunde und andere Unterlagen (zum Beispiel Röntgenaufnahmen) mit
  • Bitte bringen Sie Toilettenartikel (Seife, Zahnpflegeartikel, Kamm, Bürste, Rasierapparat etc.), Handtücher und Waschlappen, Taschentücher, warme Socken, Nachthemden oder Schlafanzüge, einen Bade- oder Hausmantel und Hausschuhe mit
  • Bitte bringen Sie, wenn möglich, keine Wertgegenstände (Schmuck, Mobiltelefone, größere Geldbeträge) mit ins Krankenhaus. Andernfalls können Sie Ihre Wertgegenstände im Haustresor hinterlegen. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie an der Patienteninformation in der Eingangshalle

Aufnahmestation

Jeder neue Patient der Abteilungen Innere Medizin, Allgemein- und Unfallchirurgie oder Gynäkologie, Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde wird zunächst vom Aufnahmebereich AE bzw. A6 betreut.

Der Pflegedienst plant und führt die notwendige Pflege, der Arzt die Erstuntersuchung durch. Er ordnet die erforderliche Diagnostik und Therapie an, die sofort beginnen. Bei Operationen wird die Abteilung Anästhesiologie direkt mit einbezogen. Derweil wird die Anschlussstation festgelegt, das Bett bereit gestellt, und die Verlegung der Patienten erfolgt dann nach ärztlicher Freigabe.

Die Aufnahmebereiche ermöglichen eine reibungslose Aufnahme. Dennoch sind Wartezeiten vielfach nicht ganz vermeidbar. Denn vieles an Organisation und Koordination vollzieht sich für unsere Patienten "unsichtbar" im Hintergrund. Schließlich wollen wir Ihnen den Aufenthalt so kurz und angenehm wie möglich machen, so dass, auch wenn scheinbar nur gewartet wird, vieles an Koordination im Hintergrund geschieht.

Patienten-Identifikationsarmbänder

Seit Dezember 2014 werden im Ev. Krankenhaus Köln-Weyertal gGmbH  Patienten-Identifikationsarmbänder der Firma Mediaform (Typ Armilla) benutzt. Der Einführung ging eine Testung durch Mitarbeiter der verschiedenen Berufsgruppen aus dem Krankenhaus Köln- Weyertal voraus. Diese Patienten-Identifikationsarmbänder stellten sich als besonders hautfreundlich heraus und waren zudem angenehm in der Tragfähigkeit. Sie entsprechen der Richtlinie 93/42/EWG sowie der Richtlinie 2007/47/EG des Rates über Medizinprodukte und hielten  Biokompatibilitätsuntersuchungen nach DIN EN ISO 10993-5:2009-10 stand.

Das Evangelische Krankenhaus Köln-Weyertal gGmbH folgt damit der Empfehlung des Aktionsbündnisses Patientensicherheit e.V.

Das Patienten-Identifikationsarmband dient während des Krankenhausaufenthaltes der Feststellung und Kontrolle der Identität unserer Patientinnen und Patienten. Somit trägt es zur Sicherheit durch eine zweifelsfreie Identifizierung im Zusammenhang mit medizinischen und pflegerischen Maßnahmen bei.

Der Patient/die Patientin erteilt dazu ausdrücklich sein/ihr Einverständnis mittels Einverständniserklärung. In dieser erhält der Patient/die Patientin auch die notwendigen Informationen zum Ziel und Zweck dieser Maßnahme.

Jeder Patient/Patientin, der/die stationär oder zu einem ambulanten Eingriff aufgenommen wird, erhält die Einverständniserklärung und unterschreibt diese. Auch die Ablehnung wird unterschrieben. Ausgenommen von der Maßnahme sind Patienten/Patientinnen, die zur ambulanten physiotherapeutischen Behandlung oder zur vorstationären Aufnahme kommen.

Verwendungszweck

Das Patienten-Identifikationsarmband dient dazu, die Identität des Patienten/der Patientin festzuhalten, festzustellen und zu kontrollieren, um das Risiko von Verwechslungen und deren Folgen auszuschließen, bspw. bei:

  • Der Durchführung von Operationen
  • Der Verabreichung (Applikation) von Medikamenten
  • Der Transfusion von Blut und Blutprodukten
  • Der Verlegung auf eine andere Station
  • Der Betreuung in Funktionseinheiten (Labor, Röntgen, EKG)
  • Kognitiv eingeschränkten Patienten, z. B. bei bestehender Demenz
  • Neugeborenen

Funktionsweise

Das Patienten-Identifikationsarmband wird bei Aufnahme am Handgelenk angelegt. Folgende Daten sind auf dem Band sichtbar aufgedruckt:

  • Name des Krankenhauses
  • Name, Vorname, Geburtsdatum, Geschlecht
  • Fallnummer (als Barcode und in Klarschrift)

Auf dem Patienten-Identifikationsarmband werden keine medizinischen Daten gespeichert. Die Patienten tragen das Identifikationsarmband während des gesamten stationären Aufenthaltes.

Das Anlegen des Patienten-Identifikationsarmbandes erfolgt durch den jeweiligen Mitarbeiter/Mitarbeiterin, der den Patienten/die Patientin aufnimmt. Sollte es aus medizinischen Gründen kurzzeitig entfernt werden müssen, so stellt der verantwortliche Mitarbeiter/Mitarbeiterin sicher, dass das Patienten-Identifikationsarmbänder umgehend erneuert wird.

Neugeborenen erhalten unmittelbar nach Geburt ein gesondertes Patienten-Identifikationsarmbänder am Hand- und Fußgelenk.

„Längst haben nicht alle Krankenhäuser Patienten-Identifikationsarmbänder eingeführt“, so erklärt Sr. Stephanie Zurmöhle, die zuständige Qualitätsmanagementbeauftragte des Hauses. „Mitarbeiter anderer Krankenhäuser, die es bereits eingeführt haben, berichten von einer hohen Akzeptanz dieser Patienten-Identifikationsarmbänder. Damit zeigt das Ev. Krankenhaus Köln-Weyertal gGmbH einmal mehr, wie wichtig ihm die auf den Patienten/die Patientin bezogene individuelle Versorgung und Sicherheit ist.“

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