Organisation
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Qualität

Qualität

Wir beschäftigen uns seit vielen Jahren mit Qualitätssicherung und haben ein Qualitätsmanagementsystem etabliert. Hierbei stehen die Interessen, das Wohl und die Sicherheit unserer Patienten im Vordergrund, was sich in der bestmöglichen Patientenversorgung innerhalb der gesetzlich festgeschriebenen Bedingungen und darüber hinaus ausdrückt. Durch unser Leitbild erfahren Sie ausführlich, durch welche Leitsätze unser Handeln motiviert ist.

Dabei streben wir ein umfassenden Qualitätsmanagements (TQM) an, welches auf alle Mitwirkenden zielt. Um dies zu erreichen, sind Mitarbeitende aller Berufsgruppen und Disziplinen in die QM- Aktivitäten eingebunden. Hierzu werden in vielen Bereichen Aktivitäten zur Optimierung angeregt, eingeleitet, durchgeführt und überprüft. 
Wir haben uns zudem in unterschiedlichen Bereichen eingehenden Prüfverfahren im Hinblick auf unsere Leistungen und Prozesse unterzogen und weisen mittlerweile mehrere  Gütesiegel auf, die den Einsatz der qualifizierten Mitarbeiter zum Ausdruck bringen:

Folgende Zertifizierungen/Prüfverfahren hat unser Haus erfolgreich durchlaufen:

  • Gesundheitsförderndes Krankenhaus im Sinne der WHO 2004
  • Zentrale Sterilisations- und Versorgungsabteilung (ZSVA): Zertifizierung nach DIN- ISO 9001: Herstellung von Medizinprodukten; ergänzt durch die DIN-ISO 13485
  • Zertifizierung des Krankenhauses als Teilnehmer für das Disease Management Programm (DMP) Diabetes mellitus Typ 2
  • Zertifizierung des Diabeteszentrums als DDG-Klinik für Typ 2 Diabetiker von der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) 
  • DDG Zertifizierung der Fußambulanz ambulant und stationär
  • Anerkennung der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie als zertifiziertes Kompetenz-Zentrum für Chirurgische Koloproktologie durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV), die Chirurgische Arbeitsgemeinschaft für Coloproktologie (CACP) sowie durch die Deutsche Gesellschaft für Koloproktologie 
  • Siegel der Deutschen Herniengesellschaft für qualitätsgesicherte Hernienchirurgie
  • Durch die AGE anerkannte Ausbildungsstätte für gynäkologische Endoskopie
  • TÜV-Zertifizierung „Initiative schmerzfreie Klinik, akuter perioperativer und posttraumatischer Schmerz“ für die Abteilungen Anästhesie, Unfallchirurgie und Allgemeinchirurgie sowie Gynäkologie und operative Geburtshilfe 
  • Anerkanntes Zentrum für endoskopische Chirurgie der Deutschen Gesellschaft für gynäkologische Endoskopie und Endometriosezentrum Stufe III der Stiftung Endometriose 
  • Anerkanntes Regionales Traumazentrum im TraumaNetzwerk DGU® TNW Region Köln 
  • AKTION „Saubere Hände“: Silberzertifikat 
  • Qualitätssiegel „ Patientensicherheit durch Hygiene und Infektionsschutz“ MRE – Netz-Regio Rhein-Ahr 
  • Anerkanntes Endoprothetikzentrum der Initiative Endocert® zur Zertifizierung eines EndoProthetikZentrums

Folgende Instrumente des Qualitätsmanagements werden krankenhausübergreifend eingesetzt:

  • Patientenaufklärung und Information
    Es werden zusätzlich kostenfreie Fortbildungen und Informationsveranstaltungen zu bestimmten Themen für Interessierte (Patienten, Mitarbeiter, Menschen aus der Region) angeboten. Das dem Haus angeschlossene Zentrum für Sport und Medizin (ZSM) bietet eine Vielzahl von Präventions- und Rehasportkursen für Patienten, Mitarbeitende, und andere Interessierte (Kinder und Erwachsene) an. Unser Haus unterhält eine Vielzahl von Kooperationen und Netzwerkbeteiligungen.
    Gesundheitstreff im EVK: samstags werden für Interessierte, Patienten und deren Angehörige medizinische Themen von Experten aus allen Disziplinen unserer Einrichtung vorgestellt. Treffen von Selbsthilfegruppen runden das Angebot ab.
  • Beschwerdemanagement
    Mit dem so genannten Patientenhilfetelefon haben Patienten direkt die Möglichkeit, während des Krankenhausaufenthalts einen an ihrer eigenen Versorgung nicht beteiligten Mitarbeiter zu kontaktieren und ihre Beschwerde oder Anregung anzubringen. Diese wird dann zeitnah bearbeitet. Der Patient erhält darüber eine Rückmeldung. Für Patienten, die uns außerhalb des Patientenhilfetelefons erreichen, ist ein Beschwerdemanagementsystem eingereichtet, das eine systematische Beschwerdebearbeitung gewährleistet. Online können auch Beschwerden unter „Lob und Tadel“ eingegeben werden. Auch hier erfolgt eine zeitnahe Bearbeitung mit allen Beteiligten und mit Rückmeldung an den Patienten.
  • Fehler- und Risikomanagement
    Unser Haus beteiligt sich seit einigen Jahren an der bundesweiten „Aktion Saubere Hände“. Es ist eine Gemeinsame Aktion des nationalen Referenzzentrums für die Surveillance nosokomialer Infektionen, dem Aktionsbündnis Patientensicherheit, der Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung e.V. und dem Bundesministerium für Gesundheit. Dadurch wurde der geeignete Händedesinfektionsmittelsverbrauch erzielt, um somit die Senkung der nosokomialen Infektionen zu unterstützen. Patienten erhalten bei der Aufnahme ein Patientenidentifikationsarmband. Ein einrichtungsinternes Fehlermeldesystem (CIRS) ist aufgebaut.
  • Hygienemanagement
    Ein etabliertes System mit umfangreichen Regelungen für die regelmäßig stattfindenden Begehungen, Hygienekommissionstreffen, Fortbildungen für Mitarbeiter/innen, Erfassung von nosokomialen Erkrankungen, Teilnahme an KISS kennzeichnen das Hygienemanagement in unserem Hause.
  • Patientenbefragungen
    Patientenbefragungen finden regelmäßig zu festgelegten Themen statt. Eine permanente ist Patientenbefragung eingeführt. Die sich daraus ergebenden Hinweise werden mit den entsprechenden Abteilungen kommuniziert und bearbeitet.  
  • Mitarbeiterbefragung
    Mitarbeiterbefragungen finden seit über 10 Jahren zu festgelegten Themen statt. Ein Verfahren hinsichtlich des Innerbetrieblichen Vorschlagswesens für Mitarbeiterideen ist etabliert. 
  • Fortbildung
    Ein berufgruppenübergreifendes Angebot ist seit vielen Jahren fest etabliert. Die Teilnahme an diesen Veranstaltungen wird dokumentiert. www.evk-wissen.de
  • Arbeitsschutzmanagement
    Gesundheitsfördernde Maßnahmen tragen dazu bei, die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu erhalten. Zum Wohle der Patienten wird auf die Sicherheit der Mitarbeiter und somit auch auf die Sicherheit der Patienten geachtet.
  • Einweiserbefragung
    Die erste Einweiserbefragung fand bereits vor 10 Jahren durch eine unabhängige Beraterfirma statt. Die dort angeführten Verbesserungsvorschläge wurden kontinuierlich abgearbeitet. Weitere Einweiserbefragungen haben für die Abteilung Allgemeinchirurgie und Unfallchirurgie stattgefunden. 
  • Ethikkomitee
    Das Ethikkomitee wurde vor zehn Jahren berufs- und hierarchieübergreifend fest installiert. Das Instrument der Ethischen Fallbesprechungen ist eingeführt worden. Fortlaufende Einweisungen / Fortbildungen zu diesem Thema finden statt.
  • Benchmarkstudien
    Das Krankenhaus beteiligt sich an Benchmarkstudien zu den Themen:
    Verweildauer-, Fallzahlentwicklung, DRG-Auswertung, Codierauswertung sowie darüber hinaus an allen Benchmarkstudien des Krankenhauszweckverbandes Köln, Bonn und Region. Hier werden permanent unsere Werte mit denen der anderen ca. 135 Einrichtungen verglichen. Im Rahmen des Krankenhaus-Infrastruktur-Verbundes (KIV) beteiligt sich unser Haus regelmäßig an Benchmarkingstudien und Auditthemen  zu bestimmten Themen.

Abteilungsbezogen/ Themenbezogen werden folgende Qualitätsmanagementinstrumente eingesetzt:

  • Kolloquien und Tumorboards
  • Interne Audits 
  • Qualitätszirkel 
  • Fallbesprechungen

Sr. Stephanie Zurmöhle
QM-Beauftragte

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