Erkrankungen

Gastroösophageale Refluxerkrankung

Die gastroösophageale Refluxerkrankung (GERD) ist eine der häufigsten Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes. Das Hauptsymptom ist Sodbrennen und tritt bei etwa 40% aller Erwachsenen mindestens einmal monatlich auf. Bei 10 bis 20% der Bevölkerung tritt es sogar täglich auf. Nach neueren Studien hat sich die Häufigkeit und das Auftreten der GERD in den letzten 30 Jahren mehr als verzehnfacht.

Die Therapie der GERD besteht vornehmlich in der Einnahme von Medikamenten, sogenannten Protonenpumpenhemmern, die die Säure im Magen blockieren und damit das Symptom Sodbrennen lindern. In manchen Fällen reicht diese Therapie allerdings nicht aus, und eine operative Therapie kann erforderlich werden.

Daher ist die Behandlung dieser Erkrankung eine interdisziplinäre Herausforderung und wir bieten Ihnen als Team die neuesten und besten Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten.

Achalasie

Die Achalasie ist eine seltene Erkrankung der Speiseröhre und äußert sich durch Schluckstörungen.

Bei der Achalasie kommt es zu einer unvollständigen Entspannung des unteren Schließmuskels der Speiseröhre und einer Beweglichkeitsstörung der Speiseröhre. Folge sind Fremdkörpergefühl im Rachen, Verschlucken und Schluckstörungen.

Die Optionen zur Behandlung der Achalasie sind vielfältig. Neben der endoskopischen Ballondilation und der endoskopischen Injektionen von Botulinumtoxin, stehen auch operative Verfahren wie die perorale endoskopische Myotomie (POEM) und die laparoskopische Myotomie nach Heller zur Verfügung.

Durch die differenzierte Therapie sind Entfernungen der Speiseröhre (Ösophagektomie) nur in seltenen Fällen nötig und nur dann, wenn weitere Komplikationen hinzukommen.

Magenentleerungsstörungen

Manchmal kann die Funktion des Magens so gestört sein, dass Sie Übelkeit und Völlegefühl empfinden. In schweren Fällen führt das sogar zu regelmäßigem Erbrechen. Die Therapie ist vorwiegend medikamentös. In seltenen Fällen kann auch die Implantation eines Magenschrittmachers helfen.