Organisation
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Unsere Werte

Selbstverständnis

Das Evangelische Krankenhaus Köln-Weyertal (EVK) ist eine freigemeinnützige evangelische Klinik mit insgesamt 190 Betten in den Hauptfachabteilungen für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Hand-, Fuß- und Wiederherstellungschirurgie und Alterstraumatologie, Innere Medizin, Gynäkologie und Geburtshilfe sowie der Belegabteilung für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde.

Ergänzt wird das medizinische Spektrum durch die Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin und die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Radiologische Diagnostik der Uniklinik Köln betriebene Radiologie. Im Evangelischen Krankenhaus Köln-Weyertal werden alle wesentlichen Disziplinen der medizinischen Grund- und Akutversorgung angeboten.

Im Jahr 2015 verzeichnete das EVK Köln-Weyertal 52.400 Behandlungstage, insgesamt rund 12.200 Patienten wurden stationär und 18.000 ambulant behandelt, und 1.400 Neugeborene erblickten im EVK Köln-Weyertal das Licht der Welt.

Das Einzugsgebiet reicht je nach Fachgebiet über das Stadtgebiet Kölns hinaus und das Evangelische Krankenhaus Köln-Weyertal ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität zu Köln.

Im Sinne unseres Leitbildes stehen die Anliegen unserer Patienten im Mittelpunkt unseres Handelns: Evangelisch ist für uns Ausdruck des gemeinsamen Weges aller, die im Hause handeln und behandelt werden und nicht ein formaler Bekenntnis-Begriff. Christlich glaubende, anders glaubende und nicht-glaubende Patienten und Mitarbeiter/innen werden vor dem Hintergrund des Evangeliums als gleichermaßen Suchende verstanden und respektiert. Evangelisch bedeutet für uns auch, Krankheit und Leiden als Chance zu verstehen, über die eigene Situation nachzudenken; es kann dies eine wichtige Zeit der Besinnung auf neue Möglichkeiten der Zukunftsgestaltung sein.

Nach dem Selbstverständnis unserer Mitarbeitenden geht die Arbeit für den Patienten über die bloße medizinische und pflegerische Versorgung hinaus: Wir wollen gemeinsam mit den Patienten positive Zukunftsperspektiven entwickeln und Hoffnung ermöglichen. Wo jedoch keine Heilung möglich ist, wollen wir helfen, mit der Krankheit zu leben und durch geeignete Angebote zur Nachsorge Erleichterung und Hilfe zur Bewältigung der Situation zu schaffen. Und wo Leben zu Ende geht, wollen wir nicht allein lassen, sondern fürsorglich begleiten.

Unser Blick geht über die wenigen Tage, die eine Person als Patient in unserem Hause verbringt, hinaus. Wir sind nicht nur Kranken-Haus, sondern auch Gesundheits-Zentrum. Wir behalten den ganzen Menschen im Blick mit dem, was vor einem Aufenthalt an Vorsorge möglich ist, was während des Aufenthaltes an Fürsorge, d.h. guter Diagnostik, Therapie und Pflege geleistet werden kann und was nach seinem Aufenthalt als Nachsorge an neuer Perspektive möglich ist.

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Dr. Harald Januschewski / Geschäftsführung