Unsere Leistungen

Weil jede Minute zählt

Umsetzung des ATLS Konzeptes in der Polytraumaversorgung

Die erste Vorstellung als Notfallpatient erfolgt in unser 24h besetzten Notfallambulanz. Nach Abschluss der klinischen Untersuchung und nach Durchführung weiterführender bildgebender Diagnostik (Röntgen, MRT, CT, Sonographie) wird mit dem Patienten die Entscheidung zur konservativen oder operativen Therapie getroffen.

Unfallfolgen

Im Falle schon länger zurückliegender Verletzungen, die noch einer weiteren Abklärung oder Therapie bedürfen oder auch Zweitmeinungen bei akuten Verletzungen beraten wir sie gerne in unseren Sprechstunden. Hierzu ist es sinnvoll alle schon vorhandenen Untersuchungsbefunde (Röntgenbilder, CT, MRT) mitzubringen (Einweiserinformation). Bitte nehmen sie hier Kontakt mit unserem Sekretariat auf.

•Zur konservativen Behandlung eines Knochenbruchs verwenden wir soweit möglich moderne Kunststoffverbände bzw. Orthesen die den früher üblichen Gipsverband ersetzen. Diese deutlich leichteren Materialien führen zu einem besseren Tragekomfort und somit zur leichteren Mobilisation des Patienten.

•Die operative Versorgung sämtlicher Frakturen, sei es im Gelenk- oder Schaftbereich der Röhrenknochen, sind - falls es medizinisch indiziert ist - rund um die Uhr bei uns durchführbar.

Die schonende Einrichtung und Fixierung eines Bruchs führen wir mit modernen hypoallergenen winkelstabilen Titanimplantaten durch.

Wir können neben den üblichen Platten und Nägeln auch auf anatomisch vorgeformte winkelstabile Implantate zurückgreifen. Verletzungen der Sehnen der Hand, aller Nerven und Gefäße operieren wir mit dem Operationsmikroskop oder der Lupenbrille.

Im Sinne des Patienten wird nach Abwägung der Notfallindikation umgehend oder nach Abschwellen der Weichteile und Heilung oberflächlicher Wunden operiert.

Häufige Brüche:

•Oberarmkopfbruch (Schulter)

•Schenkelhalsbruch (Hüftgelenk)

•Handgelenksbruch (Unterarm)

•Sprungelenksbruch (Knöchelregion)

•Schienbeinkopfbruch (Kniegelenk)

•Mittelhandbruch (Hand)

•Schaftbrüche der Röhrenknochen

Gastroösophageale Refluxerkrankung

Die gastroösophageale Refluxerkrankung (GERD) ist eine der häufigsten Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes. Das Hauptsymptom ist Sodbrennen und tritt bei etwa 40% aller Erwachsenen mindestens einmal monatlich auftritt. Bei 10 bis 20% der Bevölkerung tritt es sogar täglich auf. Nach neueren Studien hat sich die Häufigkeit und das Auftreten der GERD in den letzten 30 Jahren mehr als verzehnfacht.

Die Therapie der GERD besteht vornehmlich in der Einnahme von Medikamenten, sogenannten Protonenpumpenhemmern, die die Säure im Magen blockieren und damit das Symptom Sodbrennen lindern. In manchen Fällen reicht diese Therapie allerdings nicht aus, und eine operative Therapie kann erforderlich werden.

Achalasie

Die Achalasie ist eine seltene Erkrankung der Speiseröhre und äußert sich durch Schluckstörungen.

Bei der Achalasie kommt es zu einer unvollständigen Entspannung des unteren Schließmuskels der Speiseröhre und einer Beweglichkeitsstörung der Speiseröhre. Folge sind Fremdkörpergefühl im Rachen, Verschlucken und Schluckstörungen.

Die Optionen zur Behandlung der Achalasie sind vielfältig. Neben der endoskopischen Ballondilation und der endoskopischen Injektionen von Botulinumtoxin, stehen auch operative Verfahren wie die perorale endoskopische Myotomie (POEM) und die laparoskopische Myotomie nach Heller zur Verfügung. Durch die differenzierte Therapie sind Entfernungen der Speiseröhre (Ösophagektomie) nur in seltenen Fällen nötig und nur dann, wenn weitere Komplikationen hinzukommen.

Die OP Vorbereitung

Die präoperative Diagnostik (chirurgische und anästhesiologische Aufklärung, Labor und EKG) erfolgt in der Regel ambulant. An diesem Tag brauchen Sie nicht nüchtern sein. Sollten Sie sich aus größerer Entfernung zum Eingriff vorstellen, ist eine stationäre Aufnahme möglich.

Nachbehandlung

Nach dem Eingriff ist ein stationärer Aufenthalt von in der Regel zwei oder drei Nächten notwendig. Die Patienten erhalten während des stationären Aufenthaltes eine spezielle Kostform. Nach Kostaufbau und adäquater Schmerzeinstellung werden die Patienten entlassen, um Komplikationen wie Schluckstörungen oder Verletzungen der Speiseröhre auszuschließen. Diese treten in 5% bzw. weniger als 1% der Fälle auf und meistens nicht länger als 3 bis 6 Monate andauern. Länger anhaltende Störungen sind deutlich seltener.

Aktuelles aus der Chirurgie

Doc Esser vom WDR besucht unser Refluxzentrum

Doc Esser vom WDR ist zum Gesundheits-Check bei Prof. Dr. Jessica Leers und Patricia Faßbender.

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Unsere Online Sprechstunde für werdende Eltern

Jeden Mittwoch um 15:00 ist bei uns Online-Sprechstunde. Eine Hebamme und ein Arzt beantworten Ihre Fragen zum Thema Geburt.

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Wichtige Information für werdende Eltern

Aufgrund der aktuellen Corona Situationen gelten leider besondere Regeln für werdende Eltern.

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Wir laden Sie zu einer virtuellen Kreißsaalführung ein

Aufgrund der aktuellen Corona Situationen können wir unsere Kreißsaalführung im Moment nur virtuell vornehmen.

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Begleiten Sie Dr. Chiapponi in den OP-Saal

Unsere Chefärztin Priv.-Doz. Dr. med. Costanza Chiapponi nimmt Sie mit in den OP-Saal!

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